So war es mit der Hochzeit - Kirsten Behmke, unsere Hochzeits HP

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Die Hochzeiten

Hallo liebe Leute,

So war es mit der Hochzeit.


Es ist unglaublich aber wahr, ich bin  heute am 1.12.09 fast drei Monate die Frau von Michael. Die ganze Geschichte fing damit an, dass an einem Morgen im August, Michael zu mir sagte, wenn ich heiraten möchte, müssten wir zum Standesamt nach Reinhausen fahren. Ich muss sagen, ich war  noch ziemlich verschlafen an diesem Morgen und ehe ich mich versah, saß ich auch schon im Auto. Auf dem Standesamt wurde uns gesagt, was wir alles bräuchten, um das Aufgebot zu bestellen. Wir teilten dem verdutzten Standesbeamten mit, dass wir gerne in Bad Lauterberg getraut werden wollten und dass das alles heimlich stattfinden sollte.
                                                                           Heutzutage braucht man zwar keine Trauzeugen mehr, aber wir luden unsere Freunde Mike und Gela gerne ein, uns an diesem besonderen Tag zu begleiten. Aber es musste erst mal ein Datum gefunden werden, an dem die standesamtliche Hochzeit stattfinden sollte. Zu diesem Zweck rief ich in Bad Lauterberg im Standesamt an. Dazu muss man wissen, dass ich mir in den Kopf gesetzt hatte, unbedingt am 09.09.09 zu heiraten. Ich fragte also dort nach, ob es an diesem besonderen Datum noch ein Termin gebe. Und war sehr freudig überrascht, als mir gesagt wurde, dass dies überhaupt kein Problem wäre. Als das erst mal feststand, machten wir uns daran, unseren Freunden (die ja unsere Trauzeugen werden sollten), zu erzählen, wie einfach es wäre ein Aufgebot zu bestellen. Ich muss zugeben, dass es mir oder besser gesagt uns schon Spaß gemacht alles still und heimlich zu planen. Aber es war auch manchmal schwierig, den Nachbarn, Verwandten und Freunden zu erzählen, was man den ganzen Tag macht, ohne  nicht zu viel zu verraten. Da die Hochzeit in unserem Urlaub im September stattfinden sollte, war es auch nicht besonders schwierig, die Sachen für die Hochzeit zu besorgen. Das Kleid bestellte ich in Cinderellas World, einem Brautstudio in Bad Lauterberg, der Brautstrauß wurde in einem Blumenladen dort bestellt.
                                                                                                    Den Anzug kauften wir in Northeim ein. Ihr seht, bis zur Hochzeit (auch wenn sie heimlich war),hatten wir viel zu tun. Dann war der große Tag da, ich war sehr aufgeregt, Michael wie immer, die Ruhe selbst. Wir zogen uns im Campingwagen um, es war etwas eng, aber wir haben es ganz gut hin bekommen. Als wir uns umgezogen hatten, machte Michael Fotos von mir. Aber wie ein Wunder bekam es niemand auf dem Campingplatz mit. Dann fuhren wir mit dem Auto zum Standesamt. Wir hatten uns dort mit unseren Trauzeugen verabredet. Dort stiegen wir aus dem Auto, Mike und Gela waren schon dort und warteten schon auf uns. Michael und ich begrüßten die Beiden und unseren jüngsten Trauzeugen (gerade mal 3 Monate) alt. Mike machte schon mal die ersten Fotos und Michael ging los um den Brautstrauß abzuholen. In der Wartezeit konnten wir schon mal einen Blick auf das Brautpaar vor uns werfen. Dann kam endlich Michael zurück, und Mike machte noch ein paar Fotos von uns gemeinsam vor dem Standesamt. Dann wurde die ganze Sache ernst, wir gingen gemeinsam in das Standesamt. Dort wurden wir von der Standesbeamtin begrüßt, was mir persönlich etwas von meiner innerlichen Anspannung nahm. Wir gingen in das Trauzimmer und nahmen gemeinsam Platz. Man merkte, dass nur wenige Termine an diesem Tag an lagen, denn die Standesbeamtin nahm sich viel Zeit. So hatten wir genug Zeit, zu plaudern, wir wir auf Bad Lauterberg gekommen sind und über den Campingplatz und über uns und unsere Trauzeugen. Nun war es endlich soweit, mit der eigentlichen Trauung zu beginnen. Ich hatte ganz schön verschwitzte Hände. Aber alles ging gut und nachdem wir alle unsere Unterschriften unter die Papiere gesetzt hatten, gab es zur Feier des Tages einen Schluck Sekt. Zum Abschluss noch ein paar Bilder im Kurpark und dann zurück in den Campingwagen.

Dort haben Michael und ich uns wieder umgezogen. Noch schnell ein Kaffee getrunken, den Kleinen gewickelt und gefüttert, die ersten Anrufe gestartet und uns die ersten Fotos im Notebook angeschaut. Nun konnten wir uns gut gelaunt ein „Hochzeitessen“ ,beim Griechen in Bad Lauterberg schmecken lassen. Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Sonnenterrasse unseres Campingwagen, an der Odertalsperre. Also für unseren  Geschmack eine gelungene „heimliche Hochzeit“.


Gruß Kirsten

 
 
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