Kirchliche Hochzeit - Kirsten Behmke, unsere Hochzeits HP

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Die Hochzeiten

Hallo Ihr Lieben,

und zur k
irchlichen Hochzeit !!!


Nun zum dritten Akt unserer Hochzeit. Eigentlich war von der kirchlichen Hochzeit nie die Rede gewesen, da mein Mann schon einmal verheiratet war und er nicht wusste, ob er noch ein mal heiraten durfte.
Deshalb hatte ich bei unserer standesamtlichen Hochzeit bereits ein „weißes Kleid“ an. Ich dachte mir, wenn schon Heiraten, dann bitte auch gleich das ganze Programm. Mit allen Schikanen, alles was dazu gehört.
Deshalb war ich etwas überrascht davon, dass Michael davon
sprach, den zuständigen Pastor auf zu suchen. Eines Tages sollte ich mich ins Auto setzen und schon ging es nach Bremke ins Pfarrhaus.Nach kurzem Gespräch war klar, dass wir am 06.11.2009 um 17 Uhr in Bischhausen getraut werden würden.
Allerdings lag vor den Feierlichkeiten noch eine Menge Arbeit vor uns. Und so hatte ich anfangs gar keine Zeit sehr aufgeregt und nervös zu werden.
Als Erstes musste eine Hochzeitsanzeige von der standesamtlichen Trauung ins Gemeindeblatt von Gleichen und Nörten – Hardenberg  (meine alte Heimat ) gesetzt werden. Dann einige Zeit später die Anzeige für die kirchliche Hochzeit .
Als Erstes haben wir das Essen bestellt und für das Schützenhaus die Dekoration gekauft. Obwohl wir auf die Einladung geschrieben hatten, wer nicht absagt ist auf der Feier, sagten uns die Leute immer Bescheid wer kommt und wer nicht. Allerdings gab es auch hier Leute,die gar nichts sagten und so war immer eine gewisse Unsicherheit, wie viele Leute wohl kommen würden.
Aber dass hielt uns nicht davon ab, immer wieder neu zu planen. Es musste Dekoration für die Kirche gekauft werden (5 kleine Gestecke für den Altar), Bäume auf die Treppe und ein bisschen Beleuchtung. Das selbe noch mal bei uns vor die Haustür. Wir haben auch Freunde gefragt, ob die uns ein wenig zur Hand gehen können, Schleifen binden für die Bäumchen, dekorieren des Schützenhauses usw.
Ich wollte auch gerne noch für die kirchliche Hochzeit für das Kleid eine dickere Jacke dazu und einen Brautbeutel.
Also sind wir wieder in den Laden nach Bad Lauterberg gefahren, um diese Dinge noch zu kaufen. Auch einen neuen Brautstrauß sollte es geben und wie gesagt, kleine Gestecke für die Kirche, einen Strauß für das Brautstraußwerfen und noch ein paar Kleinigkeiten. Auch das wurde in Bad Lauterberg bestellt und von Michael am Tag vor der Hochzeit abgeholt.Ich wollte wie gesagt auch gerne etwas anders aussehen, als bei der standesamtlichen Hochzeit, deshalb fragte ich eine Bekannte,ob sie mir die Haare macht und vielleicht Perlen hinein bindet. Nach einem kurzen Treffen sagte sie gerne zu, auch dass sie bei der Hochzeitsfeier helfen würde.
Wir wollten auch gerne einen Alleinunterhalter für die Feier buchen. Michael hatte die Adresse und alles Andere aus dem Internet heraus gesucht. Einen Monat vor der Feier vereinbarten wir ein Treffen mit ihm, an dem wir die Musikauswahl besprachen und einen kurzen Plan über den Verlauf des Abends.
Nun fragten wir noch drei weitere Freunde und Bekannte, ob sie uns bei der Feier helfen möchten. Als das Alles geklärt war, konnte die kirchliche Hochzeit und die Feier langsam kommen.
Am Tag der Hochzeit war ich schon sehr aufgeregt.Kerstin kam um 14.30 Uhr, sie wollte mir die Haare machen und die Perlen hinein binden. Auch schminkte sie mich ein bisschen für die Kirche.
Dann zog ich ganz vorsichtig mein Kleid an und die beiden Jacken.
Langsam kamen schon die ersten Gäste, unser Trauzeuge Mike und mein Bruder Reiner.
Wir versammelten uns auf dem Hof und es wurden schon mal die ersten Bilder gemacht. Unsere Vermieter Heinrich und Margrit und Dora stellten sich für die ersten Bilder in Pose.
Als dann um 17.00 Uhr die Kirchenglocken anfingen zu läuten gingen wir los.
Die Jugendfeuerwehr und einige Freunde hatten sich an der Ecke schon versammelt, um unser Haus und die Haustür ein wenig zu „schmücken“. Aber unsere gute Seele Dora passte auf, dass das Ganze nicht über die Grenzen hinaus ging .
Währenddessen waren wir mit ein paar guten Freunden, Nachbarn und unseren Gästen zu Fuß unterwegs zur Kirche.
Dort angekommen nahmen wir Aufstellung für das erste Gruppenfoto mit dem Pastor. Danach gingen wir in den Vorraum der Kirche und mussten dort einen Augenblick warten bis die Trauung anfing.
Nach kurzer Wartezeit konnten wir in die Kirche einziehen. Wir setzen uns auf zwei Stühle, die nebeneinander vor dem Altar standen.
In der Predigt ging es vor Allem um das Glück, jemanden gefunden zu haben und um dem gemeinsamen Lebensweg.
Nach dem gegenseitigen Eheversprechen und dem Segen, den wir knieend erhielten, standen wir auf und setzten uns wieder auf die Stühle zurück. Denn unser Trauzeuge Mike sollte noch in kurzen Sätzen erzählen, wofür die Kollekte verwendet werden sollte. Mike hat ein Internet-Radio gegründet und das Radio hatte dazu aufgerufen, Geld für das Mc Donald Haus in Cottbus zu spenden. Dafür wollten wir gerne das Geld von der Kollekte spenden.
Danach konnten die Leute aus der Kirche ausziehen und wir, Michael und ich stellten uns vor den Altar, damit Mike noch ein paar Fotos von uns machen konnte.
Nun konnten auch wir gemeinsam aus der Kirche ausziehen.Vor der Kirche hatten schon der Schützenverein, die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr Aufstellung genommen, um uns zu gratulieren.

Gruß Kirsten

 
 
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